Turf ABC:

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A

A-Bahnen
Hier werden im Regelfall Rennen mit höheren Dotationen abgehalten. Deutschlands A-Bahnen für Galopprennen befinden sich in Baden-Baden, Bad Doberan, Bad Harzburg, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Halle, Hamburg-Horn, Hannover, Hassloch, Herxheim, Hoppegarten, Köln, Krefeld, Leipzig, Magdeburg, Mülheim, München-Riem, Neuss und Saarbrücken.

Abstammung
bezeichnet die Ahnenreihe des Pferdes.

Abstand
Mit Abstand wird die Entfernung der Pferde zueinander im Ziel bezeichnet.
Eine Pferdelänge entspricht etwa 2,40 m
N = Nase; kK = kurzer Kopf; K = Kopf; H = Hals 1/4, 1/2, 3/4 Länge, 1 Länge usw.
Der Abstand von mehr als 10 Längen wurde früher als "Weile" bezeichnet.

Auswieger
Er kontrolliert das Gewicht des Jockeys incl. Sattel vor und nach dem Rennen. Ein Fehlgewicht wird mit Bleiplatten ausgeglichen.
(s. auch: Zurückwiegen)

Abzeichen
sind von der Grundfarbe des Pferdes abweichende, angeborene weiße Stellen an Kopf, Körper und Beinen des Pferdes, die im Abstammungsnachweis (Fohlenschein) eingetragen werden und somit die Identifizierung erleichtern.

Alter
Im Rennsport gibt es ein "administratives" Alter, d.h. am 1. Januar werden alle Pferde eines Jahrgangs ein Jahr älter - unabhängig davon, ob sie im März oder im Mai geboren wurden.

Altersgewichtsrennen
ist ein Zucht- oder Aufgewichtsrennen, in dem die Pferde je nach Alter und bisherigen Leistungen "ihr" Gewicht tragen.

Amateur
Ein Amateur ist ein Fahrer oder Reiter, der Rennen bestreiten darf und den Pferderennsport nicht gewerbsmäßig ausübt.

Aufgalopp
Ruhiger Galopp auf dem Weg zum Start eines Galopprennens. Die Pferde werden aufgewärmt, die Muskulatur lockert sich. Die Zuschauer haben Gelegenheit, einen letzten Eindruck von den Pferden zu gewinnen.

Aufgewichtsrennen
sind Rennen, in denen das vom Pferd zu tragende Gewicht von Alter, Geschlecht und den bisher erzielten Gewinnsummen des Pferdes bestimmt wird.

Ausgleich
auch "Handicap" genannt, wird bei Galoppern anhand von Gewichtsverminderungen oder –belastungen mit Bleiplatten hergestellt.
Ausgehend von vorherigen Leistungen wird es den guten Galoppern durch Zusatzgewichte "schwer gemacht". Dadurch bekommen auch die Schwächeren eine Chance. Der Tipp auf den Sieger wird schwieriger, bringt aber oft hohe Gewinnquoten.
Faustregel: Ein Kilo Gewichtsunterschied bedeutet auf 2.000 Meter eine Pferdelänge Vorsprung.

Ausgleicher
auch Handicapper genannt, setzt die Gesamthöhe des zu tragenden Gewichtes, in Abhängigkeit zum Leistungsstand des Pferdes fest. Der Ausgleicher orientiert sich dabei an der Form des Pferdes und dem Generalausgleich
(s.a. GAG).

Ausgleichsrennen
Das von den Pferden zu tragende Gewicht wird von den Ausgleichern festgesetzt.
Beim Ausgleichen nach Klassen will man vermeiden, dass gute oder sehr gute Pferde auf allzu schwache Konkurrenten stoßen. Schwächere Teilnehmer haben eine Siegmöglichkeit, da sich durch die unterschiedlichen zu tragenden Gewichte zumindest theoretisch eine Chancenangleichung ergibt.
Die Ausgleichsrennen (Handicaps) sind in verschiedene Klassen unterteilt.
In Flachrennen gibt es:
Ausgleich I - für die sehr gute
Ausgleich II - für die gute
Ausgleich III - für die durchschnittliche
Ausgleich IV - für die geringere Klasse.

Ausrichten
Die Teilnehmer werden - vor allem bei Flaggenstarts in Hindernisrennen oder bei Flachrennen, wenn die Startmaschine nicht zur Verfügung steht - vor der Prüfung in einer Reihe ausgerichtet.

Ausschreibung
In der Ausschreibung ist festgelegt, unter welchen Bedingungen Pferde in einem Rennen starten dürfen. Die Rennvereine haben dadurch die Möglichkeit, ausgeglichene Starterfelder zusammenzustellen.

Außenseiter
sind die Pferde, denen nach der aktuellen Form wenig Chancen auf einen Sieg zugetraut werden. Wenn diese Pferde jedoch gewinnen, bringen sie mitunter hohe Gewinnquoten.